Warum ich mich für den Bambu Lab P1S entschieden habe
3D-Drucker gibt es heute wie Sand am Meer. Für mein nächstes Projekt wollte ich nicht nur einfach einen Drucker, der „irgendwie funktioniert“, sondern ein Gerät, das zuverlässig, schnell und vielseitig ist. Nach vielen Stunden Recherche, Erfahrungen mit anderen Maschinen und dem Vergleich verschiedener Modelle fiel meine Wahl auf den Bambu Lab P1S – und nicht auf Geräte anderer Hersteller oder selbst teurere Modelle derselben Marke. Warum? Das erzähle ich dir hier.
🚀 1. Performance und Geschwindigkeit
Eine der wichtigsten Anforderungen an meinen neuen Drucker war Schnelligkeit ohne Qualitätsverlust. Der P1S erreicht bis zu 500 mm/s Druckgeschwindigkeit und hohe Beschleunigungen (20 000 mm/s²), was ihn zu einem der schnellsten Desktop-FDM-Drucker in seiner Klasse macht – und zwar ohne dass die Druckqualität abfällt. Dank der optimierten Bewegungssteuerung und einer aktiven Vibrationskompensation liefert er glatte Oberflächen und präzise Details. (Bambulab Store)
🏭 2. Geschlossene Baukammer: Mehr Materialvielfalt
Im Gegensatz zu vielen offenen Rahmen-Druckern (z. B. Creality Ender-Serien) hat der P1S ein vollständig geschlossenes Gehäuse. Das bedeutet:
- bessere Temperaturkontrolle im Druckraum
- weniger Verzug bei anspruchsvolleren Materialien
- Möglichkeit, Materialien wie ABS oder ASA zuverlässig zu drucken
- ein Aktivkohlefilter reduziert Gerüche und potenziell schädliche Dämpfe. (Bambulab Store)
Das öffnet mir die Tür zu deutlich mehr Anwendungen – von funktionalen Prototypen bis zu robusten Endprodukten.
🧠 3. Benutzerfreundlichkeit – sofort startklar
Ich wollte keinen Drucker, der Stunden an Konfiguration erfordert, bevor er das erste Modell ausdruckt. Der P1S ist in etwa 15 Minuten aufgebaut und arbeitet sofort mit Auto-Bed-Leveling und automatischen Kalibrierprozessen. Auch Anfänger können damit sehr schnell produktiv werden. (CraDys)
Und falls ich später doch komplexere Aufgaben habe, kann ich — ohne viel Aufwand — das Automatic Material System (AMS) ergänzen und mit mehreren Materialien bzw. Farben drucken. (3Dmensionals)
🔧 4. Vergleich zu anderen Herstellern
Natürlich habe ich auch andere beliebte Drucker berücksichtigt – wie z. B. Geräte von Creality, Anycubic oder Prusa:
| Kriterium | Bambu Lab P1S | Konkurrenz-„Budget-Drucker“ |
|---|---|---|
| Druckgeschwindigkeit | ✔️ sehr hoch (500 mm/s) | ⛔ meist deutlich langsamer |
| Geschlossene Baukammer | ✔️ Standard | ❌ meist offen |
| Aktivkohlefilter | ✔️ ja | ❌ selten |
| zuverlässige automatische Kalibrierung | ✔️ ja | teils nur manuell |
| Materialvielfalt | ✔️ sehr gut | eingeschränkter |
Wenn ich ehrlich bin: Für mein Budget liefert der P1S die beste Kombination aus Geschwindigkeit, Materialien und Bedienkomfort, die ich finden konnte.
🏆 5. Warum nicht ein noch besseres Modell von Bambu Lab?
Klar gibt es innerhalb der Marke noch luxuriösere oder leistungsfähigere Geräte, z. B. den Bambu Lab P2S oder die sehr hochwertigen H-Serie-Drucker wie den Bambu Lab H2D Combo. Diese bieten teils größere Displays, noch bessere Multi-Material-Funktionen, Touchscreens, KI-Überwachung oder noch mehr Automatisierung. (TechRadar)
Aber für mich ist der P1S die perfekte Balance:
✔️ exzellente Druckqualität
✔️ sehr hohe Geschwindigkeit
✔️ große Materialauswahl
✔️ tolles Preis-Leistungs-Verhältnis
✔️ keine unnötige Komplexität, wenn ich sie nicht brauche
Mir geht es nicht um das „größte, teuerste oder technologisch fortschrittlichste Modell“, sondern um ein Gerät, das meine Projekte schneller und einfacher realisiert – und das schafft der P1S hervorragend.
✍️ Fazit
Der Bambu Lab P1S ist für mich nicht einfach nur ein weiterer 3D-Drucker – er ist die richtige Maschine zur richtigen Zeit. Er verbindet Geschwindigkeit, Vielseitigkeit und Benutzerfreundlichkeit auf einem Niveau, das in diesem Preisbereich seinesgleichen sucht.
Wenn du großartige Drucke willst, ohne stundenlang zu basteln, lohnt es sich definitiv, einen genaueren Blick darauf zu werfen.